Die Digitalisierung wird zu ähnlichen Umbrüchen führen wie einst die industrielle Revolution.

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Die digitale Transformation ist unausweichlich.

Die Digitalisierung wird für stärkere Umwälzungen sorgen als jeder andere Wandel in den vergangenen Jahrzehnten. Sie verändert die Art, wie wir einkaufen, wie wir arbeiten, wie wir miteinander kommunizieren. Der digitale Wandel betrifft alle Lebensbereiche – und alle Branchen.

Die vierte industrielle Revolution wird durch die rasante Entwicklung digitaler Technologien vorangetrieben. Neue Universaltechnologien wie das Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz oder Blockchain haben das Potenzial, sämtliche Unternehmensbereiche – von der Herstellung bis zum Vertrieb – auf den Kopf zu stellen.

Neue Wettbewerber bedienen sich dieser Technologien und fordern die etablierten Unternehmen heraus: Sie entwickeln völlig neue Geschäftsmodelle, die sich innerhalb weniger Jahre am Markt durchsetzen.

Jedes Unternehmen, ob DAX-Konzern oder Mittelständler, muss sich mit dem digitalen Wandel auseinandersetzen. Es gilt, den Transformationsprozess selbst voranzutreiben, anstatt sich von ihm treiben zu lassen. Das erfordert den Mut, die Risiken der Digitalisierung klar zu benennen und das eigene Geschäftsmodell radikal infrage zu stellen. Und es erfordert Offenheit für neue Sichtweisen: Denn nur wer wirklich digital denkt, wird in Zukunft im Wettbewerb bestehen. 

 

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“

Seneca

 
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Die Risiken und Chancen durch Digitalisierung können eingeschätzt werden.

Nicht alle Unternehmen und Geschäftsmodelle sind gleichermaßen von der Digitalisierung betroffen. Anhand der Bewertung verschiedener Parameter lässt sich einschätzen, wie groß die Bedrohung ist. Kann das Produkt oder die Dienstleistung vollständig digital erbracht werden? Kann die für die Leistungserbringung relevante Infrastruktur anderweitig zur Verfügung gestellt werden? Diese und weitere Fragen helfen einzuschätzen, wie weit die Digitalisierung vorangetrieben werden kann – und muss.

So gehört beispielsweise der Finanzsektor zu den Branchen mit dem höchsten Digitalisierungspotenzial. Die Dienstleistungen von Banken und Versicherungen sind fast vollständig digitalisierbar, die disruptive Umwälzung ihres Geschäftsmodells hat bereits begonnen. Ein Bergwerk hingegen kann zwar einzelne Prozesse digitalisieren – aber nicht innerhalb von Monaten durch ein Start-up substituiert werden, da der Wertschöpfungsprozess von eigener Infrastruktur getragen wird.

Grundsätzlich gilt: Je größer die Bedeutung von Kundenschnittstellen und Daten und je geringer die Abhängigkeit von eigenen physischen Assets sind, desto größer ist das Risiko der Disruption durch neue Marktteilnehmer.


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Zerstört durch Digitalisierung?

Viele Branchen und Unternehmen fürchten den Uber-Effekt. Manche zu recht, manche nicht.

>> Lesen Sie hier unseren Artikel aus der Absatzwirtschaft 01/2018


Transformation oder Disruption?

Der erste Schritt auf dem Weg der digitalen Transformation besteht darin, die Herausforderungen der eigenen Branche zu erkennen und die dazu passende Digitalisierungsstrategie zu wählen. Je nach Ausgangslage kann diese darin bestehen, innovative Produkte und Services zu entwickeln: Kundenerfahrungen werden nachhaltig digitalisiert, optimiert und neu erfunden. Oder aber der Fokus liegt auf Innovationen entlang der Wertschöpfungskette: von der Automatisierung bis hin zur Neuentwicklung von Produktionsprozessen. Wenn sowohl die Produktionsprozesse als auch die Produkte selbst von radikalen Umbrüchen betroffen sind, sprechen wir von Disruption.

Je mutiger sich ein Unternehmen in Richtung der digitalen Disruption vorwagt, desto wichtiger werden externe Lösungen und strategische Allianzen. Die Automatisierung bestehender Prozesse oder die behutsame Diversifikation der Produktpalette lassen sich vielleicht noch mit eigenen Ressourcen bewältigen. Eine vollständige Disruption des Geschäftsmodells hingegen stellt Unternehmen vor riesige Herausforderungen, die sie nur mit externer Unterstützung und externen Strukturen bewältigen können.

 

„In der Tech-Industrie muss man es sich ein wenig unbequem machen, um relevant zu bleiben.“

Larry Page, Google-Mitgründer und CEO Alphabet

 
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Wie gelingt der digitale Wandel?

Wer sein Unternehmen konsequent digitalisieren will, kann von der Tech-Industrie viel lernen. Unternehmen wie Google oder Amazon sind auch deshalb erfolgreich, weil sie ihre Produkte immer wieder hinterfragen. Sie probieren ständig Neues aus und schrecken nicht davor zurück, ihr eigenes Geschäftsmodell umzustoßen. Digitale Disruption bedeutet nicht weniger, als die eigene Organisation zu revolutionieren. Das hat Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche:


Entwicklung

Der rasante technologische Fortschritt erfordert agile Prozesse. Anstatt jahrelang auf ein perfektes Ergebnis hinzuarbeiten, sollten Produkte schon in einer frühen Entwicklungsphase auf den Markt gebracht und dann kontinuierlich verbessert werden.


Ausrichtung am Kunden

Bei der Entwicklung neuer Produkte stehen die (zukünftigen) Bedürfnisse der Kunden im Mittelpunkt. Die zentrale Frage muss lauten: Was ist für unsere Kunden begehrenswert?


Produktion

Digitale Technologien helfen dabei, Produktionsprozesse zu optimieren. Gleichzeitig stellen veränderte Kundenanforderungen die Unternehmen vor Herausforderungen: Der Wunsch nach maximaler Personalisierung steht in Widerspruch zur industriellen Serienfertigung.


Marketing und Vertrieb

Zahlreiche neue Medien und digitale Systeme verändern die Arbeitsweise von Marketing und Vertrieb. Die Möglichkeiten, Informationen über die Kunden zu erlangen und mit ihnen in direkten Kontakt zu treten, potenzieren sich.


Personal

Um digitale Kompetenzen aufzubauen, müssen neue Mitarbeiter eingestellt und bestehende weitergebildet werden. Multidisziplinäre Teams mit der richtigen Mischung aus geschäftlichen und technischen Fähigkeiten sorgen dafür, dass digitale Technologien gewinnbringend eingesetzt werden.


Wertschöpfung aus Daten

Eine der größten Herausforderung ist es, die riesigen zur Verfügung stehenden Datenmengen (z.B. Kundendaten, Forschungsdaten, Wirtschaftsdaten) auszuwerten und nutzbar zumachen.


Kooperationen

Ein enges Netzwerk an Partnern kann die internen Kompetenzen und Kapazitäten sinnvoll ergänzen. Potenzielle Partner sind nicht nur Technologie-Start-ups, sondern auch konkurrierende Unternehmen, die sich zu neuen Allianzen zusammenschließen.


Führung

Die Digitalisierung verändert auch die Anforderungen an Führungskräfte. In Zeiten einer unübersehbaren Informationsflut wird es immer wichtiger, Verantwortung abzugeben und Entscheidungsprozesse zu dezentralisieren.

Nicht zuletzt gilt es, alle Mitarbeiter für die anstehenden Veränderungen zu sensibilisieren und auf den Marathon der digitalen Transformation einzuschwören. Denn neben technologischem Wandel beinhaltet digitale Transformation immer auch einen kulturellen Wandel.

 

Manager dürfen nicht in Aktionismus verfallen. Berater auch nicht.

 
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Plan D liefert digitale Strategien statt digitalem Aktionismus.

Die Digitalisierung fordert den Unternehmen einiges ab, nicht selten scheitern sie an den vielfältigen Herausforderungen. Häufiger Grund ist das Verfallen in einen digitalen Aktionismus: Unzählige Digitalisierungsprojekte werden gleichzeitig angegriffen, ohne übergreifende Strategie verlaufen sie richtungslos und unkoordiniert. Auch hinzugezogenen Beratern fehlt oft der Blick für das große Ganze – sei es aus mangelnder Kompetenz oder weil sie nur in Teilprojekte eingebunden werden.

Plan D verfolgt einen konsequent strategischen Ansatz. Nach einer umfassenden Analyse der Ausgangslage entwickeln wir eine abgestimmte Digitalisierungsstrategie, die nicht nur die wirtschaftlichen und technologischen, sondern auch die kulturellen Herausforderungen der Digitalisierung berücksichtigt.

>> Lesen Sie mehr über die Herausforderungen der digitalen Transformation

Bei der digitalen Transformation begleiten wir Unternehmen von der ersten Idee bis zur letzten Code-Zeile.

Durch unsere strategische Ausrichtung – gepaart mit tiefem Technologie-Verständnis und absoluter Ergebnisorientierung – schaffen wir messbare Werte und Erfolge für unsere Kunden.

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